Der liebe Gott stellt vor allem die «Earlybirds» der SWISS Golf Traveller Trophy 2010 arg auf die Wettertauglichkeitsprobe: Auch am zweiten Wettbewerb, auf dem Platz des GC Kyburg, kam kaum ein früher Golfer, kaum eine frühe Golferin mit trockenen Waden über die 18 Löcher. Zwar regnete es schon am frühen Morgen nicht mehr, aber über den Fairways hing schwerer Nebel, der Wind testete mit einer kräftigen Bise den Wärmeschutz der diversen Bekleidungen, und das nasse Gras prüfte die Wasserundurchlässigkeit von Schuhen und Hosenstössen. Zweifelsfrei ohne sichtbare Nässe durch die «Kontrolle» kamen nur zwei Spieler: Sie beide hatten bei der Hosenwahl die kurze Variante gewählt …
Für die spät Spielenden schien auf der Runde zwar die Sonne, aber trotz immer blauerem Himmel gabs auch für sie Tücken: Weil viele Spielende zu lange im Rough nach verlorenen Bällen gesucht hatten, verzögerte sich der Start im Verlauf des Vormittags sozusagen von Flight zu Flight – obwohl Ranger Christa Amstutz-Haene die Teams immer wieder energisch vorwärts trieb. So «brauchten» einige der Trios schliesslich dreieinhalb Stunden allein für die ersten neun Löcher! Und: Auch die Letzten versenkten so manchen Ball unauffindbar im aufgeweichten Boden.
Dennoch (oder vielleicht auch deshalb?) konnte auch an der 2. SWISS Golf Traveller Trophy 2010 gelacht werden: Die lustigsten und frechsten Bilder, die glücklichsten und unglücklichsten Schläge, die speziellsten und auffälligsten Details – und natürlich die besten Spielenden: Clicken Sie sich nach Herzenslust durch die Fotos!
Text: Elisabeth Carabelli
Bilder: Elisabeth Carabelli (Fairway 1, Fairway 2, teilweise Relax), SWISS Golf Traveller (Start, teilweise Relax, Winners)