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André Bossert (Foto: Getty Images)

Für einmal verkorkste Bossy ausgerechnet den Endspurt

Bei fast allen seinen jüngsten Auftritten glänzte André Bossert jeweils mit starken Finishes. Am Shipco Masters in Dänemark liefs genau andersrum: Ein Bogey an der 17 und ein Doppelbogey an der 18 machten aus dem zwischenzeitlich geteilten Zweiten einen geteilten Zwölften.

Noch gegen 13 Uhr am Sonntag schien die Ausgangslage vielversprechend: Mit 8 unter Par führte ein Trio mit dem Schotten Colin Montgomerie sowie den beiden Engländern Paul Eales und Peter Baker das Feld an. Zu den schärfsten Verfolgern zählte mit –7 neben dem Engländer Barry Lane auch der Schweizer André Bossert.

 

Und für den Endspurt durfte man von Bossy eigentlich einiges erwarten: In beiden vorangegangenen Runden hatte er entweder auf der 15 oder der 16 Birdie gespielt, und die beiden Schlusslöcher hatte er sogar an beiden Tagen immer in je 1 unter Par gemeistert.

 

Ausgerechnet heute, als es um den grossen Zahltag ging und ein Platz weiter vorne oder weiter hinten Tausende von Euros ausmacht, ging auf den letzten vier Holes nicht mehr viel. 15 und 16 absolvuerte Bossy zwar noch im Par, aber auf der 17, dem ersten von zwei Par-5-Löchern, musste er ein Bogey notieren – und auf der 18 sogar ein Doppelbogey!

 

Das Blackout warf Bossy zurück in den geteilten 12. Rang, und vorne feierte Altmeister Colin Montgomerie (54) mit 11 unter Par und drei Schlägen Vorsprung einen ungefährdeten Sieg.

 

Der England-Schweizer Paul Wessenlingh schob sich mit einer überzeugenden Schlussrunde (–4) noch vor auf den geteilten 7. Platz.

 

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