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Tiger Woods kämpft sich über den Parcours (Foto: Getty Images)

Ein Tiger kämpft wie ein Löwe…

Die Farmers Insurance Open in Torrey Pines bei San Diego steht ganz im Zeichen des Comebacks von Tiger Woods (42). Er selber sagt, jedes Loch sei ein Kampf. «Aber ich gebe alles!»

Wenn er seine Drives nicht nach rechts verzog, dann eben nach links. Und seine langen Annäherungen waren entweder zu kurz oder zu lang. Auch in der dritten Runde traf Tiger Woods nur drei von vierzehn Fairways und bloss neun Greens in Regulation. Es war sein Kurzes Spiel, das ihn auf Kurs hielt.

 

Nach insgesamt vier Birdies und zwei Bogeys unterschrieb Woods für eine 70 (2 unter Par), die ihn in seinem ersten PGA-Ernstkampf seit beinahe drei Jahren auf den geteilten 39. Platz (total –3) voranbrachte. Früher wäre eine solche Performance des 14-fachen Majorsiegers eine Enttäuschung gewesen, heute kommt sie einer Erfolgsmeldung gleich.

 

«Er braucht jetzt viel Praxis, um sein langes Spiel wieder in den Griff zu bekommen», sagte Flightpartner Brandt Snedeker. Auch der heute 37-jährige FedeEx-Champion des Jahres 2012 musste sich in der vergangenen Saison nach einer längeren Verletzungspause wieder zurückkämpfen. «Es ist ein hartes Stück Arbeit, bis man den Anschluss wieder gefunden hat.» Grundsätzlich sei es aber einfach grossartig, Tiger wieder auf der Tour zu haben. «Er versetzt das Publikum in Begeisterung, und das Turniergolf lebt von solchen Emotionen.»

 

In Führung liegt vor den letzten 18 Löchern der Schwede Alex Noren (–11), einen Schlag vor Ryan Palmer.

 

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