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Marco Iten (Foto: Getty Images)

Iten schrammt an der Sensation vorbei!

Im Final der Qualifying School im Lumine GC (Spanien) hat der Zürcher Marco Iten auf seiner letzten von sechs Runden alles gegeben – und dennoch reichte es nicht ganz für eine European-Tour-Karte. Zwei Schläge fehlten. Zwei!

Marco Iten wusste, dass er angesichts der starken Konkurrenz zum Abschluss eine aussergewöhnliche Performance abliefern musste, um noch in die Top 25 vorzustossen. Aber – was für ein Dämpfer! – er startete gleich mit einem Bogey. An seinem vierten Loch des Tages glich er den Schlagverlust aus, aber schon am fünften schlug der Bogey-Man wieder zu. Zwei Holes später stellte der Fighter wieder auf Par, und an der 18, dem neunten Loch seiner Runde, lochte Iten zum Eagle.

 

Zwei unter Par bei Halbzeit, das klang okay, aber wer rechnete, wusste, dass es am Schluss wahrschenlich eine –7 oder sogar eine –8 sein musste, um unter die Top 25 zu kommen…  Die zweiten Neun in –5 oder –6? Iten begann mit Birdie und schob vier Pars nach. Dieser Druck! Noch vier Löcher, –3 oder sogar –4 das Ziel! Iten spielte Birdie – Birdie – Birdie, dann kam die 9. Iten ging volles Risiko, es klappte nicht nach Wunsch, Bogey statt Birdie…

 

So unterschrieb Iten für eine hervorragende 66, 5 unter Par. Das reichte mit einem Gesamtscore von –11 über sechs Runden für Platz 37. Gegen 16 Uhr MEZ kam dann die bittere Erkenntnis: Iten hatte Platz 25 um zwei Schläge verpasst, wäre das Bogey an der 9 ein Birdie gewesen, hätte er die grosse Sensation geschafft und sich für die PGA European Tour 2018 qualifiziert.

 

Eine kleine Sensation bleibt seine Leistung allemal…

 

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