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Der Engländer Paul Casey (Foto Getty Images)

Zwischen Genie und Wahnsinn

Die 117. US Open in Erin Hills macht nicht nur durch ihre Leader Schlagzeilen, sondern auch durch die grossen Namen, die den Cut verpasst haben.

Das in der Weltrangliste führende Trio versagte gleich en bloc: Dustin Johnson, die Nummer eins, war mit +2 noch am nächsten dran am Cut (+1), Rory McIlroy schied mit +5 aus und Jason Day mit +10. Aber auch andere Cracks erwischte es zum Teil bös: Justin Rose verabschiedete sich mit +2, Henrik Stenson und Adam Scott mit +3, Bubba Watson mit +4, Jon Rahm mit +5. Und Billy Horschel humpelte mit +13 von dannen… Der Grund für dieses Favoritensterben war fast immer der gleiche: Fairway verfehlt, Ausflug ins extrem zähe Rough, Ende der Durchsage.

 

«Wenn du die Fairways triffst, liegen gute Resultate drin – sonst nicht.» So lapidar fasste zum Beispiel Jason Day die Verhältnisse in Erin Hills zusammen. Am besten damit zurecht kam das bei Halbzeit führende Quartett mit den Einheimischen Brooks Koepka und Brian Harman sowie den Engländern Paul Casey (Foto) und Tommy Feeltwood (alle –7). Nur einen Schlag dahinter lauert ein US-Trio mit Rickie Fowler, Jamie Lovemark und J.B. Holmes.

 

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