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Tiger Woods (Foto: Getty Images)

Tiger Woods kämpft um den Cut

Seit drei Jahren hat er keinen PGA-Ernstkampf mehr bestritten. Doch wenn er bei seinem Comeback den Cut überstehen will, muss er heute Freitag Birdies abliefern.

Um 16.30 Uhr MEZ war es soweit: Tiger Woods schlug auf dem South Course von Torrey Pines bei San Diego gestern seinen ersten Drive unter echten PGA-Wettkampf-Bedingungen seit drei Jahren. Als der Comebacker 18 Löcher danach mit Even Par ins Clubhaus kam, war klar: Das war kein Schaulaufen gewesen, sondern ein Drahtseilakt – nervenaufreibende Fehltritte und golfakrobatische Highlights inklusive.

 

«Ich war wohl noch etwas eingerostet», sagte Woods an der Medienkonferenz und lächelte, fast etwas entschuldigend. Auch auf dem Platz schien der 14-fache Majorsieger zugänglicher geworden zu sein. Er plauderte und scherzte mit seinen Flightpartnern Charley Hoffman und vor allem Patrick Reed, er bedankte sich geradezu artig, wenn ihm das Publikum applaudierte oder ihn anfeuerte. In dieser Beziehung hat man an der Farmers Insurance Open wohl einen neuen, einen sanfteren Tiger gesehen.

 

«Für die zweite Runde brauche ich ein besseres Eisenspiel, damit ich mir mehr Birdiechancen erarbeiten kann», resümierte Woods. Schlaggewinne, die braucht Tiger tatsächlich, um den Cut zu schaffen. Seine 72 Schläge reichten nämlich gerade mal für den geteilten 84. Rang, gefragt wäre ein Score von mindestens –1, vielleicht sogar –2. Heute startet Woods um 16.30 Uhr MEZ, Teleclub, Sky Sports und Canal+ sind live dabei.

 

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