---
facebook twitter google plus print

Angstfrei Golf spielen

Auch auf dem Golfplatz kann Angst eine hemmende Wirkung haben. Doch das muss nicht sein – mit drei Schritten kann man sich von seinen meist unbegründeten Ängsten lösen.

Bei der Geburt wird einem einiges genetisch mitgegeben. Doch Ängste sind nichts Genetisches – sie entwicklen sich im Laufe der Zeit. Dabei wird zwischen vorgestellten und realen Ängsten unterschieden.

Steht man beispielsweise an einem Felsvorsprung und es geht 200 Meter in die Tiefe, ist es eine reale Angst, dass man, wenn man noch einen Schritt weiter geht, herabstürzt. Ganz im Gegenteil zu vorgestellten Ängsten, die einzig ein gedankliches Konstrukt sind. Sie haben in der Regel nichts mit der Realität zu tun. So gehört es wohl zu einer der schlimmsten Ängste von vielen, spontan vor einer Gruppe eine freie Rede zu halten. Hierbei kommen irreale Ängste zum Tragen. Man stellt sich Fragen wie «Was werden wohl die anderen sagen?» oder «Was ist, wenn ich mich blamiere?».

Ähnlich ist eine klassische Situation beim Golfspiel: Tee 1 – Par 4 – 320 Meter – 1. Abschlag direkt über den Wassergraben. Der Druck steigt. Dass die Terrasse des Clubhauses voll besetzt ist und einem jeder direkt zusehen kann, steigert die Nervosität ungemein. Man sagt sich in Gedanken: «Oh Gott, das wird nicht gutgehen!» Schweiß bricht aus, die Hand verkrampft, die Schultern hängen schon. Und plopp: Jetzt ist es tatsächlich passiert. Der Abschlag landet direkt im Wasser. Die irrealen Ängste blockieren und lähmen uns buchstäblich.

Doch die Ängste kann mit drei Schritten eigenhändig lösen.

1. Nehmen Sie am besten einen neuen Ball: Das zeigt Vertrauen, Wertigkeit und den Glauben an sich, dass Sie gut abschlagen werden.

2. Alles eine Frage der Körperhaltung: Bevor Sie abschlagen, nehmen Sie einen breitbeinigen Stand ein, Brust raus und den Blick gegen oben gerichtet. Wenn Sie nach oben blicken, dabei breitbeinig stehen und eine tiefe Bauchatmung machen, verfliegen die negativen Gedanken. Nehmen Sie sich hier zehn bis 20 Sekunden Zeit. Im Gegenzug haben Sie bei einer schlaffen Körperhaltung mit dem Blick nach unten keine Energie – die negativen Gedanken haben leichtes Spiel.

3. Voller Vertrauen in sich selbst: Schlagen sie jetzt mit Freude und einem Lächeln auf den Lippen den Ball geradeaus mitten auf das Fairway.

Weitere Informationen zum Thema «Ängste beim Golfen» von Coach und Management-Berater Robert Nussbaumer unter www.robertnussbaumer.com.





Anzeige