---
facebook twitter google plus print

Der Straits Course von Whistling Straits, auf dem im September der Ryder Cup gespielt werden soll.

Der Ryder Cup ohne Zuschauer?

Keine Zuschauer am Ryder Cup – ein solcher Gedanke ist wohl für viele unvorstellbar. Doch dies könnte durchaus Realität werden. Die Verantwortlichen diskutieren eine Lösung rund um ein «virtuelles Erlebnis» für Fans.

Bereits die ersten vier Turniere der PGA Tour werden ohne Zuschauer stattfinden. Nun evaluieren die Verantwortlichen des Ryder Cups, welcher ab 25. September auf dem Straits Course von Whistling Straits stattfinden soll, ebenfalls die Möglichkeit eines zuschauerreduzierten Events, so der CEO der PGA von Amerika, Seth Waugh.

Waugh sagte in einem Radio-Interview: «Es ist hart, sich den Ryder Cup ohne Fans vorzustellen» und, dass «die Fans den Ryder Cup zu einem gewissen Grad ausmachen». Er bestätigte, dass seine Organisation derzeit eine solche Möglichkeit ohne Zuschauer für den Ryder Cup im September diskutiert.

«Wir haben begonnen, darüber zu sprechen, wenigstens ein virtuelles Fan-Erlebnis zu ermöglichen. Wir werden versuchen, so kreativ wie möglich zu sein», so Waugh. Doch: «Offen gesagt ist immer noch nicht festgelegt, ob der Ryder Cup überhaupt ohne Fans stattfinden kann oder nicht», so Waugh weiter.

Er gab zu, dass wohl alle Events, sei es der Ryder Cup, PGA-Tour-Turniere oder die PGA Championship, schlichtweg besser seien mit Fans. «Doch für den Ryder Cup sind die Fans besonders wichtig. Wir werden sehr vorsichtig sein bei diesem Entscheid. Denn es ist ein sehr einzigartiger Anlass.»

Der Ryder Cup hat grosse finanzielle Wichtigkeit für die PGA von Amerika und die European Tour. Würde der Event bis 2021 verschoben werden, könnte dies grössere Probleme für beide Institutionen bedeuten.

Foto: Destination Kohler




Anzeige