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Ein Sieg für die Geschichtsbücher – und die Moral

Dustin Johnson gewinnt die FedExCup-Playoffs souverän.

Major-Champion, Nummer 1 der Welt, 22 Siege auf der PGA Tour: Dustin Johnsons Palmares konnte sich schon vor der gestrigen Schlussrunde an der Tour Championship, dem Finale der FedExCup-Playoffs, sehen lassen. Und trotzdem brauchte der US-Amerikaner den Sieg mehr als die meisten anderen im Feld. Allzu oft war er in den letzten Jahren bei Grossanlässen um Haaresbreite gescheitert.

Im East Lake Country Club zeigte Johnson Nervenstärke. Mit zwei Schlägen Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger war er aufgrund seiner Position als Nummer 1 im FedExCup-Ranking am Freitag ins Turnier gestartet. Eine Führung, die er nie abgab. Zwischenzeitlich schloss zwar Jon Rahm zu ihm auf. Vor dem letzten Tag hatte Johnson aber beruhigende fünf Schläge Vorsprung. Diese Reserve verwaltete er in der Schlussrunde souverän. Drei Schläge trennten ihn am Schluss von den Zweitplatzierten Xander Schauffele und Justin Thomas.

Der Sieg bringt Johnson vor allem die Genugtuung, endlich wieder einen grossen Titel gewonnen zu haben. Und 15 Millionen Dollar Preisgeld für vier Wochen Golf auf Topniveau. Insgesamt kein schlechter Trostpreis für verpasste Majortitel in den letzten Jahren.

Apropos Major: In zwei Wochen stehen die US Open auf dem Programm. Johnson hat sich mit seinen dominanten Vorstellungen der letzten Wochen zum klaren Favoriten gemacht. Die Frage ist, ob ihm der Playoff-Titel genügend Schub und Moral verleiht, den Platz bei einem noch wichtigeren Anlass als dem FexExCup, einem Major, als Sieger zu verlassen.

Resultate Tour Championship

 

FOTO: GETTY IMAGES




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