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Europa holt den Ryder Cup zurück

Die US-Amerikaner erleben in Paris ein Debakel.

Europa gewann den 42. Ryder Cup, der in Paris und damit überhaupt erst zum zweiten Mal in Kontinentaleuropa ausgetragen wurde, mit 17,5 zu 10,5 und fügte dem auf dem Papier leicht favorisierten US-Team eine schmerzliche Niederlage zu. Die Europäer waren mit einem komfortablen Vorsprung von 10 zu 6 in den Finaltag gegangen und konnten ihren Vorsprung in den zwölf Einzeln sogar noch ausbauen. Zum tragischen Held des Ryder Cups mutierte Tiger Woods, der alle vier seiner Matches verlor. Auf europäischer Seite wurden zwei Rekorde aufgestellt: Sergio Garcia konnte die Bilanz von Sir Nick Faldo überbieten und ist damit nun der erfolgreichste Ryder-Cup-Spieler aller Zeiten. Francesco Molinari gewann alle fünf Matches – dieses Kunststück war zuvor noch niemals einem europäischen Golfer geglückt.

«Alle zwölf Spieler waren unglaublich», war der überglückliche europäische Kapitän Thomas Björn von seinem Team begeistert.

Hier gehts zu den Scores

 

Fotos: Getty Images