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Ladies for Ladies generiert 21 500 Franken für die Krebsliga

Bei dem Turnier im GC Küssnacht gingen 96 Charity-Golferinnen an den Start.

Angenehm kühle Temperaturen auf dem Platz, ein bestens präparierter Golfplatz in malerischer Umgebung, eine grosszügige und äusserst herzliche gastgebende Ladies-Sektion des GC Küssnacht am Rigi sowie 96 spendenfreudige Charity-Golferinnen. Was dabei herausgekommen ist: Weitere 21 500 Franken, welche die Charity-Organisation Ende Saison an die Krebsliga Schweiz überweisen wird. Zusammen mit den 20 400 Franken, welche im Juni beim Saisonstart der 5. Ladies-for-Ladies-Charity-Saison im GC Schloss Goldenberg gesammelt worden sind, sowie mit jenen Spenden, die beim Saisonfinale am 4. September im GCC Wallenried noch fliessen werden.

Weils wichtig ist: Früherkennung!
GCK-Ladies-Captain Andrea Klauser und ihre Ladies-Sektion waren nicht zum ersten Mal Gastgeberinnen für die Charity. In Küssnacht war ein routiniertes Team am Werk und die Golferinnen zeigten sich spendenfreudig und interessiert am Thema. Im Zentrum des Events steht die Idee, die Krebsliga Schweiz bei der Arbeit mit an Krebs erkrankten Frauen zu unterstützen bzw. Gelder zu generieren, welche gezielt für die Forschung in Krebsarten eingesetzt wird, von welchen Frauen besonders stark betroffen sind. Entsprechen wurde in Küssnacht nicht nur gegolft, sondern eben auch gespendet und informiert. Prof. Dr. Peter Dubsky, Leiter Brustzentrum an der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern, überbrachte im Rahmen der Abendveranstaltung sowohl gute wie auch eher alarmierende Neuigkeiten. «Alarmierend ist die Tatsache, dass wir in der Innerschweiz überproportional oft Tumore in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostizieren müssen», so Dubsky. Das sei darauf zurückzuführen, dass die Innerschweizer Kantone über kein Brustkrebs-Screening-Programm verfügen. «Nicht jede Frau benötigt eine Mammographie. Wer aber genetisch bedingt ein erhöhtes Risiko hat, sollte dies wissen – und dann kann jede Frau immer noch selbst entscheiden, ob sie eine Mammographie möchte», so Dubsky. Er stellte in diesem Zusammenhang das neu entwickelte Früherkennungsprogramm der St. Anna Klinik vor; ein Programm, das ein erhöhtes Brustkrebsrisiko erkennt und nicht zwangsläufig zu einer Mammographie rät.

In Vertretung der Krebsliga Schweiz konnte Peter Dubsky aus den Händen der Zuger Unternehmerin und Ladies-for-Ladies-Inititantin Anne Caroline Skretteberg den Check über die in Küssancht gesammelten Spenden entgegennehmen. Dieser lautet auf nahezu den gesamten an diesem Tag von den Charity-Golferinnen einbezahlten Betrag (Turnierteilnahme, Tombola-Lose, Versteigerung, Charity-Bändern), lediglich 2800 Franken wurden für die (reduzierten) Greenfees an den Platzbetreiber überwiesen. Auf dem Spendencheck standen somit am Ende des Tages 21'500 Franken. Womit sich die seit der ersten Austragung eines Ladies-for-Ladies-Turniers gesammelten Spenden zugunsten auf 308 900 Franken erhöht.

Engagierte Botschafterinnen und tolle Scores
Beim Turnier in Küssnacht waren auch drei der fünf Botschafterinnen dabei. Allen voran die ehemalige Tour-Proette aus der Innerschweiz, Fabienne In-Albon. Die mittlerweile 32-Jährige war 2016 beim olympischen Golfturnier in Rio am Start gewesen und hatte ein Jahr später ihren Rücktritt vom Spitzensport gegeben. Mittlerweile hat sie sich beruflich im Coaching-Bereich etabliert. In Küssnacht plauderte sie abends aus dem Olympia-Nähkästchen und stellte sich als Coaching-Expertin vor. Tagsüber bildete sie mit Angela Schild, Christine Maria Thürig und Michelin Gatschet beim Scramble-Turnier ein äusserst erfolgreiches Team: «Zwei Hole-in-Ones und zwei Eagles, das hatte ich noch nie auf der Scorekarte stehen», erklärte «Fabsi» nach der Runde lachend. «Okay, wir mussten die Charity-Bändner nutzen, um uns die fehlenden Zentimeter ins Loch zu erkaufen, aber diese Scorekarte ist wirklich cool.» Richtig, 53 Schläge auf einem Par-68-Platz, das ist auch im Ladies-for-Ladies-Scramble ganz grosses Golf und der verdienter Sieg für Fabienne In-Albon (die ihren attraktiven Preis von Sponsor Sensai grosszügig in die Verlosung gab).

Ebenfalls auf dem Platz im Einsatz war Lisl Esterl, die 2003 als erste Deutsche Proette im Solheim Cup spielen und diesen mit dem europäischen Team auch gewinnen konnte. Heute ist sie als Golfmode-Unternehmerin erfolgreich; zusammen mit Anne Caroline Skretteberg hat Esterl die Ladies-for-Ladies-Jubiläums-Polo-Shirts designt, welche bei den Charity-Golferinnen grossen Anklang finden.

Last but not least, die wohl treuste Botschafterin: Florence Weiss-Lüscher. Auch sie hatte früher auf der Ladies European Tour gespielt, dann bei der Swiss PGA eine Ausbildung zur Golflehrerin absolviert und arbeitet heute im GCC Schönenberg sowohl im Sekretariat wie auch in der Golf-Academy. Bei Ladies-for-Ladies hält «Flo Flo» alle Fäden zusammen, ohne sie wäre ein solches Charity-Turnier kaum realisierbar.

Florence Weiss ist es auch, die die Anmeldungen für das dritte und letzte LADIES-for-LADIES-Turnier der Saison 2019 sammelt. Gespielt wird am 4. September im GCC Wallenried. «Wir haben noch einige wenige Plätze frei», sagt Weiss. Wer einen möchte, sollte sich beeilen.
 
Weiteres LADIES-for-LADIES-Charity-Turnier 2019:
4. September im GCC Wallenried. Infos und Anmeldung unter www.ladiesforladies.ch





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