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PGA Tour diese Saison ohne Zuseher

Es ist offiziell: Der Rest der PGA Tour-Saison findet ohne Publikum und ohne Pro-Am-Turniere statt.

Eigentlich hätte das Memorial Tournament, das derzeit im Muirfield Village Golf Club (Bild) von Jack Nicklaus in Dublin (Ohio) ausgetragen wird, der erste Nach-Corona-Event werden sollen, der Publikum zulässt. Ein Entscheid, den man im letzten Moment umgestossen hat. Tiger Woods, Brooks Koepka, Rory McIlroy und Konsorten schwingen ihre Schläger auch diese Woche ohne Zuschauer.

Ein surrealer Anblick, an dem sich so bald nichts ändern wird. Wie die PGA Tour verlauten lässt, wird der Rest der PGA-Saison inklusive der FedExCup Playoffs, die am 7. September zu Ende gehen, ohne Publikum und ohne Pro-Am-Turniere gespielt. «Wie wir von Anfang an gesagt haben, bleibt unsere Priorität Nummer 1 die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen in den Gemeinden, in denen wir jede Woche zu Gast sind», begründete Andy Pazder, Turnier- und Wettkampfleiter der PGA Tour, den Entscheid.

Wann in den USA wieder mit Publikum gespielt wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Auch die PGA Championship, das erste Major-Turnier des Jahres (6. bis 9. August in Harding Park, San Francisco), findet definitiv ohne Zuschauer statt. Das haben die Verantwortlichen schon vor einigen Wochen entschieden.

Für die US Open und das Masters, die beiden weiteren Majors, die 2020 stattfinden, ist weiterhin geplant, Publikum zuzulassen. Ob es dabei bleibt, ist angesichts der Entwicklung der Corona-Krise in den USA fraglich.


Foto: Getty Images




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