---
facebook twitter google plus print

Ricardo Santos gewinnt Swiss Challenge

Benjamin Rusch wird bester Schweizer.

Die Swiss Challenge auf Golf Sempach hat ihren ersten portugiesischen Sieger. Der 36-jährige Ricardo Santos erringt an der Swiss Challenge 2019 seinen dritten Sieg in seiner Profikarriere. Wie es dem Jubiläumsanlass gut anstand, kamen die Zuschauer rund um das 18. Green des Woodside Course auf Golf Sempach in den Genuss eines Spektakels und eines offenen Rennens. Während der Schlussrunde des mit 185 000 Euro dotierten Turnier lagen die ersten sieben oder acht Professionals die meiste Zeit nur zwei Schläge auseinander. Der Franzose Julien Quesne, mit zwei Siegen auf der European Turnier der Renommierteste unter den Besten nach drei Runden, konnte seinen Spitzenplatz vom Samstag indessen nicht behaupten. Zweite mit einem Schlag Rückstand waren der Deutsche Moritz Lampert zusammen mit dem englischen Routinier Richard Bland.

Drei Schweizer in den Finalrunden
Ohne jeden Exploit, aber andererseits auch ohne schlechte Runde, absolvierte Benjamin Rusch die vier Tage. Der 25. Schlussrang nach einer Par-Runde am Sonntag ist aller Ehren wert – ebenso wie der Schweizer Rekord, den der 29-jährige Thurgauer vom Golfclub Lipperswil aufgestellt hat: Rusch ist seit dieser Woche der erste Schweizer Professional, der sich in sechs Starts in Serie an einem bestimmten Turnier immer für die beiden Finalrunden und mithin für die Preisgeld-Ränge qualifiziert hat. Rusch verfügt indessen über kein reguläres Spielrecht auf der Challenge Tour. Er wird sich deshalb nach eigenen Worten vermehrt wieder auf das Geschehen auf der in Deutschland beheimateten Pro Golf Tour, eines Circuits der dritten Kategorie, konzentrieren. Dennoch hält sich Rusch stets alle Möglichkeiten offen. Mathias Eggenberger und Marco Iten, die weiteren zwei in den Finalrunden stehenden Schweizer, konnten am Sonntag nicht zusetzen und fielen noch leicht zurück. Eggenberger wurde nach einer 73er-Runde 50. Iten spielte eine 72 und beendete das Turnier im 56. Rang.

Positive Bilanz
Daniel Weber, Turnierdirektor der Swiss Challenge, zieht die Bilanz: «Man würde sich aus der Sicht des Turniers einen Schweizer am Sonntag in den letzten ein, zwei, drei Flights wünschen. Das haben wir in diesem Jahr nicht, und dies hat einen Einfluss auf das Zuschauerinteresse. Man muss aber auch sehen, dass der Platz für die Spieler brutal sein kann», und fügt hinzu «nach so vielen Jahren haben wir ein so eingespieltes Team, dass alles bestens funktioniert. Auch unter den etwa 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern bringen viele schon eine reiche Erfahrung mit.»

Hier gehts zu den Scores

 

Foto: Swiss Challenge




Anzeige