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Tiger Woods lehnt Gage für Antritt in Saudi Arabien ab

Nachdem Phil Mickelson viel Kritik für das Annehmen einer Gage im Gegenzug für seine Teilnahme am 2020 Saudi International erhielt, äusserte sich nun Tiger Woods zur Angelegenheit.

Wie golf.com berichtet, wurde Tiger Woods bei seiner Pressekonferenz vor der Hero World Challenge auf die Mickelson-Affäre angesprochen und gefragt, ob die Kritik, die Mickelson erhielt, gerechtfertigt sei. «Ich verstehe natürlich die Politik hinter alledem», meint er. «Das Golfspiel kann jedoch all dies überwinden.»

Woods gibt zu bedenken, dass Mickelson als Einzigen für die Teilnahme zu kritisieren falsch sei: «Es gibt noch andere Top-Spieler, die genau in dieser Woche spielen werden.» Unter diesen sind beispielsweise Dustin Johnson, Brooks Koepka, Sergio Garcia, Tony Finau und Patrick Reed.

Der Mittlere Osten sei für gewöhnlich kein Hotspot für Golfende, doch in den vergangenen Jahren signifikant gewachsen, so Woods, und er ergänzt: «Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal nach Dubai kam. Man konnte zwei oder drei Gebäude auf der Skyline erkennen, wenn man vom achten Tee abschlug. Jetzt steht dort eine Gebäudekette wie in New York.»

Trotzdem schlug Woods – wie bereits im vergangenen Jahr – aus, in Saudi Arabien an den Start zu gehen; dies trotz einer hohen Gage, die Berichten zufolge etwa drei Millionen US-Dollar umfasst. «Ich möchte einfach nicht dort hinüber fliegen. Es ist ein langer Weg», so die Golflegende.

FOTO: GETTY IMAGES




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