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Vierter Platz für Sophie Ducrey bei Ü-50-Europameisterschaft

Am Ende ihrer ersten Europameisterschaft blieb der Schweizerin nur der unglückliche vierte Rang. Bester Schweizer bei den Männern war Markus Frank.

Mit der besten Runde ihres Lebens hatte die Spielerin vom Golfclub Lausanne die Führung übernommen. «Heute passte nicht mehr viel zusammen, vor allem der dreifache Schlagverlust auf Bahn 9 hat mich dann aus dem Konzept gebracht», fasst Sophie Ducrey den enttäuschenden Schluss zusammen. «Mit einem Medaillenplatz wäre ich noch zufrieden, der vierte Rang ist aber doch ein schlechter Lohn, vor allem für meine zweite Runde mit sechs unter Par», sagt Ducrey.

Titelverteidigerin Macarena Camponanes gewann schliesslich mit grossem Vorsprung. Für die Plus-Handicapperin ist dies übrigens bereits die dritte Goldmedaille bei den Seniorinnen, dazu kommen noch je eine Silber- und Bronze. «Dieser Titel ist sicher einer meiner schönsten, vor einem Jahr war ich ganz schlecht gestartet und musste noch aufholen. Dieses Mal war der Platz nicht ganz so schwer, aber dafür wunderschön», sagt die glückliche Gewinnern.

Bei den Männern entschied erst der letzte Putt: Der Schwede Mattias Pernheden beendete das Turnier mit einem Birdie, damit war er nicht mehr einzuholen. «Es war ein harter Kampf für mich, erst auf Loch 17 konnte ich mit dem Engländer Edward Richardson gleichziehen», kommentiert der 53-jährige nach seiner dritten Europameisterschaft der Senioren. Vor einem Jahr war Pernheden noch knapp geschlagen. «Der Titel ist eine Art Revanche und freut mich natürlich riesig», sagt der Mann aus Göteborg, der von einem ganzen Team von Schweden unterstützt wurde.

Markus Frank, als klar bester Schweizer Senior kam bei Halbzeit bis auf einen Schlag an den Leader heran. «Ich habe gut gespielt, ein paar Mal wirklich Pech gehabt mit ausgelippten Bällen auf dem Green», sagt Frank nach der Schlussrunde mit 72 Schlägen. Die Hitze habe ihm zu schaffen gemacht, insgesamt sei er mit dem Turnier zufrieden. Das Gesamtergebnis von -3 nach drei Durchgängen ergibt für Frank den geteilten siebten Schlussrang. Zweitbester Schweizer ist Thomas Murphy. Er steigerte sich von Runde zu Runde und klassierte sich am Ende auf dem 21. Schlussrang.





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