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Das war die Pink Golftour 2019

Die sechste Pink-Ribbon-Golfsaison ging mit dem Turnier vom 9. Juli in Winterberg zu Ende.

Seit 2014 veranstaltet Pink Ribbon Schweiz jährlich drei Charity-Golfturniere und unterstützt damit eine Forschungsstudie für junge Brustkrebspatientinnen der «International Breast Cancer Study Group». Die diesjährige pinke Golfsaison startete in Luzern, gefolgt von einem Golfwochenende in Davos, bei welchem auch Herren zugelassen waren und endete mit dem Turnier von vergangenem Dienstag in Winterberg. Wie bei allen Events von Pink Ribbon Schweiz geht es auch bei der Golfserie nicht in erster Linie ums Gewinnen. Vielmehr geht es darum, sich mit Betroffenen zu solidarisieren und auf die Wichtigkeit der Früherkennung von Brustkrebs aufmerksam zu machen, denn Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Was nur wenige wissen: Auch rund 50 Männer sind jährlich in der Schweiz mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Deshalb ist es den Organisatoren der Pink Golftour ein Anliegen, an mindestens einem Turnier auch Herren an den Start zu schicken.

Um ein Zeichen der Solidarität zu setzen, kamen die meisten Spielerinnen in pinker Golfmontur und auch die Herren waren stylisch assortiert in Pink gekleidet. Während sich zahlreiche Ladies nach dem Spiel durch professionelle Estée Lauder Make-up Artisten schminken und durch SPAZE-Hairstylisten frisieren liessen, erfreuten sich andere über eine wunderschöne Schmuckausstellung von Bucherer Fine Jewellery, einen Poker-Crashkurs oder eine wohltuende Kurzmassage.

Der Erlös aus den Einnahmen der drei Turniere ging an eine Brustkrebsstudie für junge Patientinnen der «International Breast Cancer Study Group». Bei jungen Frauen stellt die Diagnose Brustkrebs und die Behandlung der Krankheit nämlich eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere Überlegungen zu Fruchtbarkeit und nicht abgeschlossener Familienplanung können für diese jungen Frauen von zentraler Bedeutung sein. So sprach eine junge Patientin am Schlussturnier in Winterberg über ihr grosses Glück, dass sie dank der Studie ein gesundes Mädchen zur Welt bringen durfte. Im Interview mit der Moderatorin Alexandra Sola, meinte sie sichtlich berührt: «Unsere Tochter ist ein kleines Naturwunder und sie bereichert unser Leben jeden Tag mit ihrem Lächeln». Dies war ein sehr emotionaler Moment, der unter die Haut ging, denn er zeigte allen Teilnehmenden, wie unglaublich wichtig ihre Unterstützung ist und wie dankbar die Betroffenen dafür sind.





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